Das Fach Religion
„Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan.“
(Matthäus 7,7)
Wer bin ich? Worauf kann ich mich verlassen? Was ist der Sinn des Lebens?
Im Religionsunterricht nehmen wir uns Zeit für die großen Fragen des Lebens -ehrlich, offen und ohne „richtige“ Schablonen. Evangelische und Katholische Religionslehre schaffen einen geschützten Raum, in dem Schüler*innen über „Gott und die Welt“ nachdenken können und vor allem über sich selbst.
Worum geht’s im Religionsunterricht?
Kinder und Jugendliche tragen Fragen in sich: nach Gott, nach dem Glauben, nach dem Sinn, nach Gerechtigkeit und Hoffnung - aber auch nach Zweifel, Leid und dem, was im Leben wirklich zählt. Im Religionsunterricht gehen wir diesen Fragen gemeinsam nach. Dabei begegnen Schüler*innen dem Christentum in evangelischer oder katholischer Ausprägung und lernen zugleich, respektvoll und neugierig auf andere Religionen und Weltanschauungen zu schauen.
Was wir stärken möchten
Religionsunterricht ist Persönlichkeitsbildung. Wir ermutigen dazu,
eine eigene Haltung zu entwickeln,
über Werte und Entscheidungen nachzudenken,
mit unterschiedlichen Meinungen fair umzugehen,
Fragen zuzulassen - auch die schwierigen,
und Sprache zu finden für das, was trägt: Hoffnung, Vertrauen, Gemeinschaft.
Themen, die uns bewegen
Unsere Inhalte knüpfen an die Lebenswelt der Schüler*innen an, zum Beispiel:
Identität & Selbstwert: Muss ich perfekt sein? Wer bin ich?
Sinn & Hoffnung: Was zählt am Ende? Was gibt mir Halt?
Leid & Gerechtigkeit: Warum gibt es Leid? Wo ist Gott in schweren Zeiten?
Frieden & Zusammenleben: Ist Frieden möglich? Wie gelingt Respekt?
Glaube & Wissen: Widersprechen sich Glaube und Wissenschaft?
Bibel & Tradition: Geschichten, Symbole und Feste verstehen - und ihre Bedeutung heute entdecken
Religionen der Welt: Unterschiede kennenlernen, Gemeinsamkeiten sehen, Vorurteile abbauen
So arbeiten wir
Religionsunterricht lebt vom Miteinander: Gespräche, Diskussionen, kreative Methoden, kurze Impulse, Texte und Medien, Projekte und - wenn möglich - auch Begegnungen und Exkursionen. Wichtig ist uns eine Atmosphäre, in der jede*r sagen darf: „So denke ich“ und gleichzeitig lernen kann: „So denken andere.“
Ihre Religionslehrerinnen und Religionslehrer